QoS Hosting · Vertragsbedingungen

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung unserer Hosting-, Domain-, E-Mail-, Server- und Managed-Service-Leistungen. Sie bilden die Grundlage für eine transparente, zuverlässige und faire Zusammenarbeit.

Anbieter

Anbieter der Leistungen ist QoS Hosting, Talstr. 3, 41751 Viersen, Deutschland. Sofern im jeweiligen Angebot, in der Rechnung oder im Impressum eine abweichende oder ergänzende Anbieterbezeichnung genannt wird, gilt diese als maßgebliche Vertragspartnerbezeichnung.

Diese AGB gelten für Verbraucher und Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Stand: April 2026 Hosting · Domains · Server

1. Geltung der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen von QoS Hosting, insbesondere für Webhosting, Domains, E-Mail-Dienste, Managed WordPress, Managed Shopware, VPS, Dedicated Server, SSL-Zertifikate, technische Zusatzleistungen und Beratungs- oder Supportleistungen.

Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, QoS Hosting stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Diese AGB gelten auch für künftige Verträge, soweit sie wirksam einbezogen wurden.

Ergänzende Leistungsbeschreibungen, Preislisten, Domainbedingungen, Auftragsverarbeitungsverträge, Service Level Agreements oder besondere Produktbedingungen gehen diesen AGB vor, soweit sie speziellere Regelungen enthalten.

2. Vertragsschluss und Kundenkonto

Die Darstellung von Produkten und Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. Der Kunde gibt mit Absenden der Bestellung ein verbindliches Angebot auf Vertragsschluss ab.

Der Vertrag kommt zustande, wenn QoS Hosting die Bestellung ausdrücklich annimmt, eine Auftragsbestätigung versendet, Zugangsdaten bereitstellt oder mit der Leistungserbringung beginnt. QoS Hosting kann Bestellungen ohne Angabe von Gründen ablehnen, insbesondere bei unvollständigen oder offensichtlich unrichtigen Kundendaten.

Der Kunde ist verpflichtet, bei der Bestellung vollständige und richtige Daten anzugeben und Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Dies gilt insbesondere für Name, Firma, Anschrift, Rechnungsdaten, E-Mail-Adresse und Zahlungsdaten.

3. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, dem Angebot, der Bestellung, der Auftragsbestätigung und ergänzenden Leistungsvereinbarungen. QoS Hosting schuldet nur die dort ausdrücklich beschriebenen Leistungen.

  • Bereitstellung von Speicherplatz, Datenbanken, E-Mail-Postfächern und Administrationszugängen im vereinbarten Umfang
  • Bereitstellung oder Verwaltung von Domains nach den jeweils geltenden Vergabebedingungen
  • Bereitstellung von VPS, Dedicated Servern oder Managed-Services nach Produktbeschreibung
  • technische Unterstützung im vertraglich vereinbarten Supportumfang

QoS Hosting ist berechtigt, Leistungen anzupassen, wenn dies aus technischen, sicherheitsrelevanten, rechtlichen oder betrieblichen Gründen erforderlich und dem Kunden zumutbar ist. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.

Eine bestimmte Erreichbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Soweit keine abweichende Vereinbarung besteht, bemüht sich QoS Hosting um eine jährliche durchschnittliche Serververfügbarkeit von mindestens 99 %. Ausgenommen sind insbesondere geplante Wartungsarbeiten, höhere Gewalt, Störungen außerhalb des Einflussbereichs von QoS Hosting, Angriffe Dritter und vom Kunden verursachte Störungen.

4. Domains

Bei Domainleistungen wird QoS Hosting im Verhältnis zum Kunden als Vermittler, technischer Dienstleister oder Registrar-Partner tätig. Das eigentliche Registrierungsverhältnis kann je nach Top-Level-Domain unmittelbar zwischen dem Kunden und der zuständigen Vergabestelle, Registry oder einem zwischengeschalteten Registrar zustande kommen.

Für Domains gelten ergänzend die jeweils einschlägigen Registrierungsbedingungen, Domainrichtlinien und Vergaberegeln der zuständigen Registry bzw. des zuständigen Registrars. Der Kunde ist verpflichtet, diese Bedingungen einzuhalten.

Eine Domain gilt erst dann als registriert, wenn die zuständige Vergabestelle bzw. der Registrar die Registrierung bestätigt hat. Verfügbarkeitsabfragen sind Momentaufnahmen und begründen keinen Anspruch auf Zuteilung einer Domain.

Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass eine von ihm bestellte oder genutzte Domain keine Rechte Dritter verletzt und nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstößt. QoS Hosting ist nicht verpflichtet, Domainnamen oder Inhalte rechtlich zu prüfen.

Bei Domainumzügen stellt QoS Hosting, soweit technisch und rechtlich möglich, erforderliche Auth-Codes oder vergleichbare Transferinformationen bereit. Der Kunde ist dafür verantwortlich, Domaintransfers rechtzeitig vor Vertragsende oder vor Ablauf von Registrierungsfristen zu veranlassen.

5. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die bereitgestellten Leistungen rechtmäßig, sicher und vertragsgemäß zu nutzen. Er trägt die Verantwortung für sämtliche Inhalte, Daten, Anwendungen, Skripte, Konfigurationen und Nutzer, die über seinen Vertrag betrieben werden.

  • Zugangsdaten sind sicher zu verwahren und vor Zugriff durch Dritte zu schützen.
  • Passwörter sind sicher zu wählen und regelmäßig zu aktualisieren.
  • Der Kunde muss eine erreichbare E-Mail-Adresse hinterlegen, die nicht ausschließlich über das betroffene Hostingpaket läuft.
  • Der Kunde muss gesetzliche Informationspflichten, insbesondere Impressums- und Datenschutzpflichten, selbst erfüllen.
  • Der Kunde darf keine Systeme betreiben, die Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit der Infrastruktur beeinträchtigen.
  • Der Kunde darf keine Spam-, Phishing-, Malware-, Botnet-, DDoS-, Mining- oder sonstigen missbräuchlichen Dienste betreiben.

Der Kunde stellt QoS Hosting von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechts- oder vertragswidrigen Nutzung der Leistungen durch den Kunden entstehen, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.

6. Preise, Rechnungen und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung ausgewiesenen Preise oder die individuell vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer bei Verbrauchern und zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer bei Unternehmern.

Rechnungen werden grundsätzlich elektronisch bereitgestellt oder per E-Mail versendet. Der Rechnungsbetrag ist nach Zugang der Rechnung sofort und ohne Abzug fällig.

Nutzungsunabhängige Entgelte, insbesondere für Hostingpakete, Domains, Server, Managed-Services und Zusatzleistungen, sind grundsätzlich im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum zu zahlen. Nutzungsabhängige Entgelte können nach Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums berechnet werden.

Verlängerungsrechnungen für wiederkehrende Leistungen werden in der Regel 21 Kalendertage vor Beginn des neuen Leistungs- oder Abrechnungszeitraums bzw. vor einer erforderlichen Domainverlängerung gestellt. Auch diese Rechnungen sind nach Zugang sofort fällig.

Als Zahlungsmethoden können insbesondere Überweisung, PayPal, Stripe, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder weitere im Bestellprozess angezeigte Zahlungsarten angeboten werden. Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart besteht nicht.

Der Kunde ist verpflichtet, für ausreichende Kontodeckung, richtige Zahlungsdaten und eine rechtzeitige Zahlung zu sorgen. Kosten, die durch vom Kunden zu vertretende Rücklastschriften, Rückbuchungen oder fehlerhafte Zahlungsdaten entstehen, kann QoS Hosting in gesetzlich zulässigem Umfang ersetzt verlangen.

7. Zahlungsverzug, Mahnung, Sperrung und Kündigung

Bleibt eine fällige Rechnung 7 Kalendertage nach Zugang der Rechnung ganz oder teilweise unbezahlt, kann QoS Hosting eine Zahlungserinnerung oder Mahnung erstellen und dem Kunden per E-Mail oder über den Kundenbereich übermitteln.

Die Mahnung enthält eine Nachfrist von mindestens 7 Kalendertagen und weist auf mögliche Folgen ausbleibender Zahlung hin. Geht innerhalb dieser Nachfrist kein vollständiger Zahlungseingang ein, behält sich QoS Hosting vor, die betroffenen Leistungen ganz oder teilweise zu sperren, zurückzuhalten oder – soweit gesetzlich zulässig und verhältnismäßig – aus wichtigem Grund zu kündigen.

Eine Sperrung kann insbesondere Websites, E-Mail-Dienste, Serverzugänge, Administrationsbereiche, Zusatzdienste oder die Aktivierung bzw. Verlängerung von Domains betreffen. Die Zahlungspflicht bleibt während einer berechtigten Sperrung bestehen, soweit der Kunde die Sperrung zu vertreten hat.

Bei Domains kann eine nicht rechtzeitige Zahlung dazu führen, dass eine Domain nicht verlängert, zurückgegeben, deaktiviert oder nach den Regeln der zuständigen Vergabestelle gelöscht wird. QoS Hosting wird vor einer endgültigen Rückgabe oder Löschung, soweit möglich, eine angemessene Frist zur Zahlung, Verlängerung, Übertragung oder Weisung setzen.

Gesetzliche Verzugszinsen und der Ersatz weiterer Verzugsschäden bleiben vorbehalten. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Besonderheiten zum Verzugseintritt; insbesondere wird in Rechnungen gesondert auf die Folgen des Zahlungsverzugs hingewiesen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

8. Laufzeit, Verlängerung und Vertragsende

Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, dem Angebot oder der Bestellung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, verlängern sich wiederkehrende Leistungen automatisch um den jeweils vereinbarten Abrechnungszeitraum, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden.

Kündigungen bedürfen der Textform, soweit im Kundenbereich keine andere Kündigungsmöglichkeit bereitgestellt wird. Maßgeblich ist der Zugang der Kündigung bei QoS Hosting.

Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für QoS Hosting liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung und angemessener Nachfrist fällige Entgelte nicht zahlt, schwerwiegend oder wiederholt gegen vertragliche Pflichten verstößt, rechtswidrige Inhalte bereitstellt oder die technische Infrastruktur gefährdet.

Nach Vertragsende ist der Kunde verpflichtet, seine Daten rechtzeitig zu sichern und Domains rechtzeitig zu transferieren, zu verlängern oder zu löschen. QoS Hosting ist nach Vertragsende nicht verpflichtet, Kundendaten dauerhaft vorzuhalten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht oder gesonderte Vereinbarung besteht.

9. Inhalte, Abuse, Spam und Sicherheitsverstöße

Der Kunde darf die Leistungen nicht für rechtswidrige, missbräuchliche oder sicherheitsgefährdende Zwecke nutzen. Untersagt sind insbesondere Inhalte oder Handlungen, die gegen Strafgesetze, Jugendschutzrecht, Datenschutzrecht, Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte, Wettbewerbsrecht oder sonstige Rechte Dritter verstoßen.

  • Versand von Spam, Phishing oder unerwünschter Massenkommunikation
  • Betrieb offener Mail-Relays, Botnetze, Malware, Command-and-Control-Systeme oder DDoS-Dienste
  • Speicherung oder Verbreitung von Schadsoftware, Warez, illegalen Streams oder rechtswidrigen Downloads
  • Angriffe auf fremde Systeme, Portscans, Brute-Force-Angriffe oder Umgehung technischer Schutzmaßnahmen
  • Inhalte, die Rechte Dritter verletzen oder offensichtlich rechtswidrig sind

Bei begründetem Verdacht auf rechts- oder vertragswidrige Nutzung ist QoS Hosting berechtigt, betroffene Inhalte, Dienste, Postfächer, Server, Domains oder Zugänge vorläufig zu sperren, soweit dies zur Gefahrenabwehr, zur Einhaltung gesetzlicher Pflichten oder zum Schutz der Infrastruktur erforderlich ist. QoS Hosting wird den Kunden informieren, sofern dadurch keine behördlichen Ermittlungen, Sicherheitsmaßnahmen oder berechtigten Interessen Dritter gefährdet werden.

10. Datensicherung und Wiederherstellung

Der Kunde ist verpflichtet, eigene Daten regelmäßig und dem Risiko angemessen zu sichern. Dies gilt insbesondere vor Änderungen an Websites, Shops, Datenbanken, E-Mail-Systemen, Serverkonfigurationen oder Softwareinstallationen.

Soweit Backup-Leistungen vertraglich vereinbart sind, richten sich Umfang, Häufigkeit, Aufbewahrungsdauer und Wiederherstellungsmöglichkeiten nach der jeweiligen Produktbeschreibung. Backups ersetzen keine eigene Datensicherung des Kunden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Bei selbstverwalteten Servern, VPS und Dedicated Servern ist der Kunde für Betrieb, Updates, Absicherung, Monitoring, Lizenzierung und Datensicherung selbst verantwortlich, sofern kein Managed-Service vereinbart wurde.

11. Support, Wartung und technische Änderungen

Der Supportumfang richtet sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Allgemeiner Support umfasst grundsätzlich Hilfestellung zur Nutzung der gebuchten Leistungen, nicht jedoch die Entwicklung, Pflege, Fehlerbehebung oder Bereinigung kundeneigener Anwendungen, Plugins, Themes, Shopsysteme oder individueller Skripte, sofern dies nicht gesondert vereinbart wurde.

QoS Hosting ist berechtigt, Wartungsarbeiten durchzuführen, wenn dies für Sicherheit, Stabilität, Aktualisierung oder Weiterentwicklung der Systeme erforderlich ist. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten durchgeführt.

Bei sicherheitskritischen Ereignissen, Angriffen, Schwachstellen, Missbrauch oder drohenden Schäden kann QoS Hosting auch kurzfristig Maßnahmen ergreifen, einschließlich Updates, Konfigurationsänderungen, temporärer Sperrungen oder Abschaltungen betroffener Dienste.

12. Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit in diesen AGB oder in besonderen Leistungsvereinbarungen nichts Abweichendes wirksam geregelt ist.

QoS Hosting haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet QoS Hosting nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

Für Datenverlust haftet QoS Hosting bei einfacher Fahrlässigkeit nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger und dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

13. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch QoS Hosting ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

Soweit QoS Hosting personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, insbesondere im Rahmen von Hosting-, E-Mail-, Server- oder Managed-Service-Leistungen, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

Der Kunde bleibt für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der von ihm verarbeiteten Inhalte, Kundendaten, Websiteformulare, Shopsysteme, Newsletter, Trackingtools und sonstigen Anwendungen verantwortlich.

14. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit kein gesetzlicher Ausschlussgrund vorliegt. Die konkrete Widerrufsbelehrung und ein Muster-Widerrufsformular werden Verbrauchern im Bestellprozess oder in geeigneter Form zur Verfügung gestellt.

Bei digitalen Dienstleistungen, Domainregistrierungen, sofortiger Leistungserbringung oder individuell eingerichteten Leistungen können besondere gesetzliche Regelungen gelten. Beginnt QoS Hosting auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung, kann der Verbraucher unter den gesetzlichen Voraussetzungen zum Wertersatz verpflichtet sein oder sein Widerrufsrecht verlieren.

15. Änderungen von Preisen, Leistungen und AGB

QoS Hosting kann Preise, Leistungen und diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Änderung dem Kunden zumutbar ist. Sachliche Gründe können insbesondere technische Entwicklungen, Sicherheitsanforderungen, Änderungen gesetzlicher Vorgaben, Änderungen von Einkaufspreisen, Lizenzkosten, Energie-, Rechenzentrums-, Registry- oder Registrar-Kosten sein.

Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig in Textform mitgeteilt. Soweit gesetzlich erforderlich, wird QoS Hosting auf Widerspruchs- oder Kündigungsrechte sowie auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs gesondert hinweisen.

16. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz von QoS Hosting. QoS Hosting bleibt berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Verbraucherschlichtung

QoS Hosting ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit, soweit keine gesetzliche Verpflichtung im Einzelfall besteht. Ein Hinweis auf die frühere EU-Online-Streitbeilegungsplattform erfolgt nicht mehr.

Stand: 26. April 2026